18/02/2021
von Bastian Herbig
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Manfred Paul, Vorsitzender der Gemeindevertretung – 20 Jahre Kommunalpolitik – Ein Interview

Die letzte Sitzung der abgelaufenen Legislaturperiode war zugleich auch die letzte Sitzung von Manfred Paul (SPD) als Vorsitzendem der Bad Zwestener Gemeindevertretung. Nach 20 Jahren möchte Manfred nicht erneut zur Kommunalwahl antreten. Der 73-jährige hatte 16 Jahre den Vorsitz der Bad Zwestener Gemeindevertretung und somit länger als seine Vorgängerinnen und Vorgänger.

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18/02/2021
von Bastian Herbig
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Keine KiTa = keine Gebühren

Gebühren werden erlassen
Die Gemeindevertretung von Bad Zwesten hat auf ihrer heutigen Sitzung einstimmig beschlossen, dass die Kindergartengebühren für Kinder, welche in den Monaten Januar und Februar an keinem Tag in einer Kindertagesstätte der Gemeinde betreut wurden, erlassen werden.

18/02/2021
von Bastian Herbig
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Pressemitteilung der SPD-Fraktion zu Hinweisschildern für die Keltenanlage auf der Altenburg, hier am Campingplatz und an der Steinbrücke Niederurff

Auf der Altenburg, direkt vor den Toren Bad Zwestens, befindet sich eine Ringwallanlage, die in ihrer Entstehung und Nutzung möglicherweise sogar über die Keltenzeit hinaus zurückgeht. Die Größe der gut erhaltenen Anlage könnte auf einen Nutzungszeitraum bis in die bandkeramische Zeit zurück schließen lassen, hier befindet sich die Geschichtsforschung erst am Anfang.

„Wir besitzen in unserer Gemeinde ein geschichtliches Juwel, auf das es bisher keinen Hinweis und keine Beschreibung seitens der Gemeinde gibt“ stellt die stellv. Fraktionsvorsitzende Christina Philippi fest, „Andere Gemeinden und Städte würden mit solch einer gut erhaltenen Anlage ordentlich Werbung machen“.

„Das würden wir auch gern erreichen, daher möchten wir zumindest die Hinweisschilder an dem gut genutzten Rad- und Wanderweg entlang der Altenburg, einmal am Campingplatz und an der Steinbrücke, installieren“, so die stellv. Fraktionsvorsitzende weiter. Die SPD-Fraktion könnte sich auch weitere Wege- und Hinweisschilder an den Kliniken und im Ort, wie es sie in Neuental bereits gibt, gut vorstellen, schließt Philippi ab.
Bildquelle: Amt für Denkmalpflege Marburg

18/02/2021
von Bastian Herbig
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Pressemitteilung der SPD-Fraktion zur Renaturierung der ehemaligen Waldwiese im Rotgrund der Altenburg

Im Wald an der Altenburg wurde vor einigen Jahren die Waldwiese terrassiert und in Schotterflächen mit Grünstreifen verwandelt. Leider haben sich die damit verbundenen Pläne in der Praxis nicht bewährt und der Platz ist inzwischen zu einem mit Disteln überzogen Bereich geworden, der weder für Mensch noch Tier nutzbringend ist so der Fraktionsvorsitzende Robert Koch.

Wir möchten dem Wild und Niederwild durch eine Renaturierung der Fläche seinen Äsungs- und Ruheraum zurückgeben. Durch das Einsähen von Wildkräutern könnte man für viele Insektenarten und Vögel eine tolle Waldwiese bieten, wie sie andernorts gesucht wird, so der Fraktionsvorsitzende weiter. Zudem setzt sich die SPD-Fraktion auch für die Ertüchtigung der ehemaligen Quelle ein, die durch möglicherweise unsachgemäßen Wegebau versiegt ist. Die Quelle des Baches, der durch die Wiese floss, habe früher sogar das Wassertretbecken im Rotgrund gespeist, ergänzt Koch weiter.

Inzwischen ist diese Wiese auch direkt an dem im Rahmen des Waldpädagogik-Projektes der ortsansässigen KiTas Welt-Entdecker und Wühlmäuse vorgesehenen Platz gelegen. Auch für diese Bestrebungen wäre die Renaturierung durchaus gewinnbringend, weil die Kinder die spannende Veränderung der Natur direkt miterleben und fortlaufend beobachten können. Es wäre schön, wenn man beide Dinge aufeinander abstimmen könnte.

Die SPD-Fraktion beantragt daher in der kommenden Sitzung der Gemeindevertretung den Platz zu renaturieren und den ursprünglichen Zustand dieser Waldwiese, durch z.B. die Aufbringung von Erde und einsähen von Wildkräutern, wiederherzustellen sowie die Quelle wieder zu aktivieren.

Bildquelle: SPD Bad Zwesten

18/02/2021
von Bastian Herbig
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Pressemitteilung der SPD-Fraktion zum Schutz des Bibers an der Schwalm

Der Europäische Biber – das größte Nagetier Europas und das zweitgrößte lebende Nagetier der Erde – ist in Deutschland durch das Bundesnaturschutzgesetz und auf europäischer Ebene durch die FFH-Richtlinie (Anhänge II und IV) besonders geschützt. Das Revier einer Biberfamilie, die aus dem Elternpaar und zwei Generationen von Jungtieren besteht, umfasst je nach der Qualität des Biotops 1 bis 3 Kilometer Fließgewässerstrecke.

An der Schwalm, im Bereich zwischen der Otto-Mühle und Neuental-Bischhausen haben sich mehrere Tiere, bzw. eine Biberfamilie angesiedelt. Die Kartierung der Biber in Hessen im Jahresbericht 2017 der oberen Naturschutzbehörde (RP Darmstadt) zeigt, dass der Biberbestand bei Bad Zwesten ggf. noch nicht erfasst ist.

Auch aus diesem Grunde ist es der SPD-Fraktion wichtig, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christina Philippi, dass die Gemeinde im Rahmen der an der Schwalm anstehenden Renaturierungsmaßnahmen, ein besonderes Augenmerk auf den Lebensraum des dort heimisch gewordenen Bibers legt. Diesen gilt es zu schützen und zu sichern. Insbesondere sind die geplanten Maßnahmen auf ihre Verträglichkeit mit den Tieren zu überprüfen.

Des Weiteren wird die SPD-Fraktion in der kommenden Gemeindevertretersitzung beantragen, dass die Gemeinde die Umsetzung eines Schutzprojektes in Zusammenarbeit mit dem hessischen Umweltministerium, in Analogie des Rebhuhnschutzprojektes durch die Gemeinde Bad Zwesten, anstrebt bzw. die Auflegung eines solchen Projektes beim hessischen Umweltministerium anregt, so Philippi abschließend.

Wichtiger Hinweis:
Laut Tierschutz-Bußgeldkatalog drohen in Hessen Strafen bis zu 50.000 Euro bei mutwilligen Beschädigungen von Fortpflanzungs- und Ruhestätten des Bibers. Gleiches gilt bei Jagd auf diese Tiere.
Bildquelle: SPD Bad Zwesten

15/02/2021
von SPD Bad Zwesten
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Karl-Wilhelm Losekamp wurde 80

Willy-Brandt-Medaille für verdienten langjährigen Sozialdemokraten

Am 4. Februar wurde Karl-Wilhelm Losekamp, besser bekannt als KW, wie in alle Welt nennt, 80 Jahre alt. Es stellt sich als Glücksfall heraus, dass er mit Frau Christina und Tochter Wibke 1982 nach Oberurff, aus Reptich kommend gezogen war, denn er begleitete die kommunale Entwicklung von Oberurff-Schiffelborn sowie der Gemeinde Bad Zwesten insgesamt, maßgeblich.
Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Oberurff-Schiffelborn, ein Amt, das er seit 37 Jahren innehat, nach dem die Partei vor Ort von ihm mitgegründet wurde, blickt auf viele Jahrzehnte ehrenamtlichen Engagements zurück, für das Gemeinwesen in der Region und für die Sozialdemokratische Partei. Die Vorsitzende des SPD-Gemeindeverbandes Bettina Riemenschneider-Wickert, überreicht ihm dafür in Anerkennung seines Einsatzes die Willy-Brandt-Medaille der SPD. Sie tat dies auch namens des SPD-Bezirksvorsitzenden MdB Timon Gremels.

Sein langjähriger Weggefährte, Altbürgermeister Heinrich Haupt, verband damit auch seinen persönlichen Dank an K.W. Losekamp „für sein herausragendes kommunalpolitisches Engagement und seine Arbeit für die SPD“. In seinem Leben und Wirken seien sowohl Bodenständigkeit und Heimatverbundenheit prägend gewesen als auch Weltoffenheit und die Aufgeschlossenheit für Neues.
Zu den zahlreichen Ehrenämtern des Jubilars gehörten die Tätigkeit als Ortsvorsteher in seiner Heimatgemeinde Oberurff-Schiffelborn und die Mitarbeit im Gemeindeparlament Bad Zwesten (beides von 2001 bis 2016), die Arbeit als Beigeordneter (1985 bis 1989) und später als 1. Beigeordneter (1989-2001). Für einige Monate im Jahre 1999 war Losekamp sogar amtierender Bürgermeister des Kurortes, als der Vorgänger des jetzigen Bürgermeisters, Heinrich Haupt, bereits in den Landtag gewählt worden war und der neue Bürgermeister Köhler, seine Aufgabe noch nicht übernommen hatte.
Zu den Projekten, die er während seines vielfältigen Einsatzes für die Gemeinde initiiert und begleitet hat zählen u.a.
– Die Verleihung der Prädikate „Heilbad“, „Heilquellenkurbetrieb“ und „Bad“ mit der der damit verbundenen Ortsumbennung.
– Der Bau des Kurhauses
– Die Erweiterung des Kurparks
– Die 1175-Jahrfeier der Gemeinde

Für seinen Einsatz ehrte in die Gemeinde, in dem sie ihm den Titel „Ehrenortsvorsteher“ verlieh und das Land Hessen zeichnete ihn mit dem Ehrenbrief aus.

Losekamp war Lehrer und stellv. Schuleiter an der Christopherus-Schule, an der er selbst auch sein Abitur erworben hatte. Mittlerweile ist der begeisterte Griechenlandurlaub zweifacher Großvater.