02/05/2021
von Bastian Herbig
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Anfrage der SPD-Fraktion zum Sachstand Bewegungsbad

Auf Anfrage der SPD-Fraktion berichtete der Bürgermeister in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung über den aktuellen Sachstand zur Sanierung des Bad Zwestener Bewegungsbades.

Leider wird sich der Abschluss der Arbeiten, welcher für Januar 2022 geplant war, weiter verzögern. Neuer Termin ist nun März 2022. Grund für die Verzögerung sind Unstimmigkeiten bei der Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro und Verzögerungen bei der Ausschreibung von Gewerken, erläutert der Bürgermeister. Erfreulich ist, dass das Dach des Gebäudes nicht so stark beschädigt ist, wie zunächst befürchtet.

Der SPD-Fraktion ist es wichtig, dass der Kostenrahmen von ca. 3 Million Euro (ca. 1 Mio. Förderung) eingehalten und stätig überwacht wird, so die Fraktionsvorsitzende Christina Philippi.

Das Bewegungsbad war vor seiner sanierungsbedingten Schließung stark frequentiert. Das ist den guten Konzepten der Bad Zwestener Kurverwaltung zu verdanken, welche Kurse für alle Altersklassen beinhalten. In Zeiten in denen immer weniger Kinder schwimmen lernen, ist die grundhafte Sanierung unseres Bewegungsbades ein gutes Zeichen und eine wichtige Voraussetzung um Kinder für den Umgang mit Wasser fit zu machen.

29/04/2021
von Bastian Herbig
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Bad Zwesten soll kein weißer Fleck bleiben – Testmöglichkeit schaffen

Antrag der SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung Bad Zwesten

 

Laut HNA-Artikel vom 27.04.2021 sind neben Bad Zwesten nur 2 weitere Kommunen „weiße Flecken“ im Landkreis, wenn es um Corona-Testzentren geht. Das stimmt nur teilweise, denn seit einem Monat besteht die Möglichkeit sich in der in der Hausarztgemeinschaftspraxis Waldeck-Wolfhagerland (ehem Praxis Schürbrock) kostenlos testen zu lassen.

Diese eine Testmöglichkeit ist in den Augen der SPD Fraktion jedoch nicht genug, um unseren Kurort, im Hinblick auf mögliche Lockerungen, gut aufzustellen. Um der Gastronomie und den Gewerbetreibenden vor Ort einen guten Weg durch die Pandemie und einen guten Start in eine Zeit der Öffnungen zu ermöglichen, ist es notwendig Gästen und Kunden einen Test vor Ort anbieten zu können, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bastian Herbig.

Wer für einen Test in eine Nachbarkommune fahren muss, konsumiert möglicherweise dann auch direkt dort bzw. nimmt dort eine Dienstleistung wahr. Ferner soll durch die Erweiterung der Testkapazität gewährleistet werden, dass Bad Zwesten auch weiterhin mit niedrigen Infektionszahlen durch die Pandemie kommt.

Aus diesem Grund wird die SPD-Fraktion zur nächsten Sitzung der Gemeindevertretung beantragen, dass Kooperationen zwischen ehrenamtlichen Helfern, Vereinen und Gewerbetreibenden herbeigeführt, beworben und unterstützt werden, für die sich in unseren Nachbarkommunen viele positive Beispiele finden.

18/02/2021
von Bastian Herbig
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Manfred Paul, Vorsitzender der Gemeindevertretung – 20 Jahre Kommunalpolitik – Ein Interview

Die letzte Sitzung der abgelaufenen Legislaturperiode war zugleich auch die letzte Sitzung von Manfred Paul (SPD) als Vorsitzendem der Bad Zwestener Gemeindevertretung. Nach 20 Jahren möchte Manfred nicht erneut zur Kommunalwahl antreten. Der 73-jährige hatte 16 Jahre den Vorsitz der Bad Zwestener Gemeindevertretung und somit länger als seine Vorgängerinnen und Vorgänger.

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18/02/2021
von Bastian Herbig
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Keine KiTa = keine Gebühren

Gebühren werden erlassen
Die Gemeindevertretung von Bad Zwesten hat auf ihrer heutigen Sitzung einstimmig beschlossen, dass die Kindergartengebühren für Kinder, welche in den Monaten Januar und Februar an keinem Tag in einer Kindertagesstätte der Gemeinde betreut wurden, erlassen werden.

18/02/2021
von Bastian Herbig
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Pressemitteilung der SPD-Fraktion zu Hinweisschildern für die Keltenanlage auf der Altenburg, hier am Campingplatz und an der Steinbrücke Niederurff

Auf der Altenburg, direkt vor den Toren Bad Zwestens, befindet sich eine Ringwallanlage, die in ihrer Entstehung und Nutzung möglicherweise sogar über die Keltenzeit hinaus zurückgeht. Die Größe der gut erhaltenen Anlage könnte auf einen Nutzungszeitraum bis in die bandkeramische Zeit zurück schließen lassen, hier befindet sich die Geschichtsforschung erst am Anfang.

„Wir besitzen in unserer Gemeinde ein geschichtliches Juwel, auf das es bisher keinen Hinweis und keine Beschreibung seitens der Gemeinde gibt“ stellt die stellv. Fraktionsvorsitzende Christina Philippi fest, „Andere Gemeinden und Städte würden mit solch einer gut erhaltenen Anlage ordentlich Werbung machen“.

„Das würden wir auch gern erreichen, daher möchten wir zumindest die Hinweisschilder an dem gut genutzten Rad- und Wanderweg entlang der Altenburg, einmal am Campingplatz und an der Steinbrücke, installieren“, so die stellv. Fraktionsvorsitzende weiter. Die SPD-Fraktion könnte sich auch weitere Wege- und Hinweisschilder an den Kliniken und im Ort, wie es sie in Neuental bereits gibt, gut vorstellen, schließt Philippi ab.
Bildquelle: Amt für Denkmalpflege Marburg

18/02/2021
von Bastian Herbig
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Pressemitteilung der SPD-Fraktion zur Renaturierung der ehemaligen Waldwiese im Rotgrund der Altenburg

Im Wald an der Altenburg wurde vor einigen Jahren die Waldwiese terrassiert und in Schotterflächen mit Grünstreifen verwandelt. Leider haben sich die damit verbundenen Pläne in der Praxis nicht bewährt und der Platz ist inzwischen zu einem mit Disteln überzogen Bereich geworden, der weder für Mensch noch Tier nutzbringend ist so der Fraktionsvorsitzende Robert Koch.

Wir möchten dem Wild und Niederwild durch eine Renaturierung der Fläche seinen Äsungs- und Ruheraum zurückgeben. Durch das Einsähen von Wildkräutern könnte man für viele Insektenarten und Vögel eine tolle Waldwiese bieten, wie sie andernorts gesucht wird, so der Fraktionsvorsitzende weiter. Zudem setzt sich die SPD-Fraktion auch für die Ertüchtigung der ehemaligen Quelle ein, die durch möglicherweise unsachgemäßen Wegebau versiegt ist. Die Quelle des Baches, der durch die Wiese floss, habe früher sogar das Wassertretbecken im Rotgrund gespeist, ergänzt Koch weiter.

Inzwischen ist diese Wiese auch direkt an dem im Rahmen des Waldpädagogik-Projektes der ortsansässigen KiTas Welt-Entdecker und Wühlmäuse vorgesehenen Platz gelegen. Auch für diese Bestrebungen wäre die Renaturierung durchaus gewinnbringend, weil die Kinder die spannende Veränderung der Natur direkt miterleben und fortlaufend beobachten können. Es wäre schön, wenn man beide Dinge aufeinander abstimmen könnte.

Die SPD-Fraktion beantragt daher in der kommenden Sitzung der Gemeindevertretung den Platz zu renaturieren und den ursprünglichen Zustand dieser Waldwiese, durch z.B. die Aufbringung von Erde und einsähen von Wildkräutern, wiederherzustellen sowie die Quelle wieder zu aktivieren.

Bildquelle: SPD Bad Zwesten

18/02/2021
von Bastian Herbig
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Pressemitteilung der SPD-Fraktion zum Schutz des Bibers an der Schwalm

Der Europäische Biber – das größte Nagetier Europas und das zweitgrößte lebende Nagetier der Erde – ist in Deutschland durch das Bundesnaturschutzgesetz und auf europäischer Ebene durch die FFH-Richtlinie (Anhänge II und IV) besonders geschützt. Das Revier einer Biberfamilie, die aus dem Elternpaar und zwei Generationen von Jungtieren besteht, umfasst je nach der Qualität des Biotops 1 bis 3 Kilometer Fließgewässerstrecke.

An der Schwalm, im Bereich zwischen der Otto-Mühle und Neuental-Bischhausen haben sich mehrere Tiere, bzw. eine Biberfamilie angesiedelt. Die Kartierung der Biber in Hessen im Jahresbericht 2017 der oberen Naturschutzbehörde (RP Darmstadt) zeigt, dass der Biberbestand bei Bad Zwesten ggf. noch nicht erfasst ist.

Auch aus diesem Grunde ist es der SPD-Fraktion wichtig, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christina Philippi, dass die Gemeinde im Rahmen der an der Schwalm anstehenden Renaturierungsmaßnahmen, ein besonderes Augenmerk auf den Lebensraum des dort heimisch gewordenen Bibers legt. Diesen gilt es zu schützen und zu sichern. Insbesondere sind die geplanten Maßnahmen auf ihre Verträglichkeit mit den Tieren zu überprüfen.

Des Weiteren wird die SPD-Fraktion in der kommenden Gemeindevertretersitzung beantragen, dass die Gemeinde die Umsetzung eines Schutzprojektes in Zusammenarbeit mit dem hessischen Umweltministerium, in Analogie des Rebhuhnschutzprojektes durch die Gemeinde Bad Zwesten, anstrebt bzw. die Auflegung eines solchen Projektes beim hessischen Umweltministerium anregt, so Philippi abschließend.

Wichtiger Hinweis:
Laut Tierschutz-Bußgeldkatalog drohen in Hessen Strafen bis zu 50.000 Euro bei mutwilligen Beschädigungen von Fortpflanzungs- und Ruhestätten des Bibers. Gleiches gilt bei Jagd auf diese Tiere.
Bildquelle: SPD Bad Zwesten